mb bei Pixartix

13. September 2014 § 2 Kommentare

Foto: mb

Foto: mb

Als Gast benimmt man sich natürlich ordentlich. mb macht da keine Ausnahme und hat ihr Gastgeschenk bei Pixartix feinsäuberlich aufgerollt. Bei uns nehmen wir es nicht so genau und haben die ganze Chose abgerollt, gemäß dem Motto: Alles fließt!

dm

Zwischenstand

3. September 2014 § 20 Kommentare

Ausschnitt, Öl auf Leinwand: Dieter Motzel

Bildausschnitt, Öl auf Leinwand: Dieter Motzel

mb bei Pixartix

2. September 2014 § 6 Kommentare

Foto: mb

Foto: mb

Die süße Versuchung lockte, auch wenn die Türen zum Paradies verschlossen blieben. mb konnte nicht widerstehen und hat ein Foto davon gemacht, das heute bei Pixartix zu sehen ist. Bei uns zeigen wir, dass Paradiese sich nicht immer hinter verschlossenen Türen befinden, sondern manchmal auch davor.

dm

Herbstchen

1. September 2014 § 29 Kommentare

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Alle Federzeichnungen: Dieter Motzel

Alles hat seine Zeit, und nun darf der Herbst mal wieder ran. Diese Zeichnungen aus den 80er Jahren fand ich ganz passend für den heutigen Tag. Wenn jeder Federstrich ein Regentropfen wäre, dann ergäbe sich keine geringe Niederschlagsmenge. Zum Glück hat sich das bisher nur in diesen Zeichnungen niedergeschlagen, und der Herbstanfang ist, zumindest bei uns, ein trockenes Blatt geblieben. Alle Zeichnungen: Dieter Motzel

Sommerloch-Stories 2014, Teil20

30. August 2014 § 10 Kommentare

Viel los, rund um Kassel. Nietzke reist ab. Zeichnung: Dieter Motzel

Viel los, rund um Kassel. Nietzke reist ab. Zeichnung: Dieter Motzel

Sommerloch-Stories 2014, Teil20

Nietzke reist ab.

Dieser Tage entnahm ich der regionalen Presse, dass ganz in unserer Nähe, in Gernsheim im südhessischen Ried, ein Römerkastell entdeckt wurde. Nun geht man mit Schaufeln zu Werke und durchsiebt den Sand nach Artefakten. Das ist interessant. Allerdings stellt sich natürlich auch die Frage: Warum erst jetzt? Die Römerzeit liegt ja nun doch schon ein paar Jahre zurück. Wäre es da nicht einfacher und vor allem sinnvoller gewesen, dieses Kastell früher zu finden? Es sind viele Fragen, die sich aufdrängen und beantwortet werden müssten. Leider bleibt uns keine Zeit mehr, um uns diesen dringlichen Problemen zu widmen, denn die diesjährigen Sommerloch-Stories gehen zu Ende. Der Herbst hat sich früher breit gemacht, als dies zu erwarten gewesen wäre. Mit der verdoppelten Sau hat Nietzke die undurchdringlichen Wälder Nordhessens verlassen und befindet sich an Bord eines Pferdefuhrwerks, das ihn in Richtung des lichtdurchfluteten Südens transportiert. Schon bald wird er den Main überqueren. Die natürliche Grenze, die in Hessen den zivilisierten Süden vor dem barbarischen Norden schützt. Zum 1. September, dem meteorologischen Herbstanfang, erwarten wir Nietzke in Darmstadt, der hessischen Landeshauptstadt, zurück. Wir planen keine Feier!

Nachtrag:

Es hätte jeden treffen können, auch uns, und es ist wirklich dem Zufall geschuldet, dass wir die Nordhessen in diesem trüben Dämmerlicht erscheinen ließen. Das lag a) an den allgemeinen Reiseumständen, b) an der mangelnden Bewegung von Nietzke, der sich relativ früh in den dortigen Wäldern verhedderte und nicht mehr von der Stelle kam. Als Punkt c) wäre noch anzuführen, dass uns auch der Umstand zu Gute kam, dass das Netz, in dem wir uns hier alle bewegen, in Nordhessen so gut wie nicht vorhanden ist. Wir konnten also sicher sein, auf wenig Widerspruch oder gar Empörung zu stoßen. Aber wir lassen auch kritische Stimmen zu Wort kommen, (selbstverständlich erst, nachdem wir sie zensiert haben). Der nordlichtige Literat Arno Schmidt, von 1955 bis 1958 in der südhessischen Metropole Darmstadt wohnhaft, bevor er sich später in Träumen verzettelte, schrieb in einem Brief an Helmut Heißenbüttel: „Lieber tot in der Heide als lebendig in Darmstadt“.

Das lassen wir einfach mal so stehen.

Vielleicht hat der ein oder andere noch ein paar Sommerlöcher zu stopfen. Hier unser Tipp: Einer der Hauptverantwortlichen für den Umzug von Arno Schmidt nach Darmstadt war der Maler und Ausnahmegrafiker Eberhard Schlotter. Außerdem trägt er die alleinige Verantwortung für die schönsten Bilder zu Arno Schmidts Werk. Wer suchet der findet!

dm

mb bei Pixartix

29. August 2014 § 5 Kommentare

Foto: mb

Foto: mb

Während wir eindringlich hoffen, dass Nietzke auf seiner beschwerlichen Heimreise nicht strauchelt, organisiert mb bei Pixartix ein Meeting. Bei uns hier geht es beschaulicher zu. Wir zeigen ein Klassentreffen. Einige versuchen zu glänzen, und andere haben schon ganz schön Rost angesetzt.

dm

Sommerloch-Stories 2014, Teil19

27. August 2014 § 9 Kommentare

Aeroplane-Piloten im Landeanflug. Zeichnung: Dieter Motzel

Aeroplane-Kapitäne im Landeanflug. Zeichnung: Dieter Motzel

Sommerloch-Stories 2014, Teil19

Nietzke geht in die Luft.

Um unabhängiger von den unsicheren und gefahrvollen Handelswegen durch die nordhesssichen Wälder zu werden, haben weitsichtige Kasselaner ein Waldstück gerodet und darauf einen kleinen Aeroplanhafen gebaut. Mit den wenigen Start- und Landeversuchen pro Tag fällt er unter die internationale Kategorie: Nutzlos. Dies hinderte Nietzke allerdings nicht, sich dort nach Abflugmöglichkeiten umzusehen. Das Angebot war schmal, eine Luftreise nach Sylt längst überbucht. Insel ist Insel, dachte sich der Reiseveranstalter, Meer ist Meer, und versicherte den Einheimischen glaubhaft, dass die Reise nach Mallorca ginge. Desweiteren wurden noch zwei Rundflüge über die Rhön angeboten. Jeweils mit Absprungmöglichkeit über dem Zielgebiet. Kein Glück hatte Nietzke, als er versuchte mit einigen der tollkühnen und waghalsigen Aeroplane-Kapitäne ins Gespräch zu kommen. Legendär ist ihre Leidenschaft, mit der sie jede Nacht im Tiefflug die Grenze zur Bundesrepublik überfliegen, um die nordhessische Bevölkerung mit Artikeln des täglichen Bedarfs zu versorgen. Entmutigt verließ Nietzke den kleinen Aeroplanhafen Kassel-Calden1, um auf dem Landweg sein Glück zu versuchen. Wir bleiben dran!

dm

Die wahren Helden der Lüfte. Nordhessische Schmuggler. Zeichnung: Dieter Motzel

Die wahren Helden der Lüfte. Nordhessische Schmuggler. Zeichnung: Dieter Motzel

(1 Schlaumeier-Fußnote vom Haushundhirsch: „Calden“ ist ein örtlicher Dialektausdruck, dessen Bedeutung in etwa mit „kalt erwischt“ übersetzt werden kann. Im südhessischen Dialekt, der allgemein als zivilisierter angesehen wird, ist die Redewendung „des wor aber mol en kalde“ gebräuchlich. Sie bezieht sich immer, in verschiedenen sprachlichen Ausformungen, auf Kassel-Calden. Ferdisch.)

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