1. August 2013

31. Juli 2013 § 8 Kommentare

Illustration: Dieter Motzel

Illustration: Dieter Motzel

Advertisements

Nachricht aus dem Sommerloch

31. Juli 2013 § 15 Kommentare

Die neue Antennenanlage der Gemeinde Selswörth. Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Herrn Horst Ollerbacher.

Die neue Antennenanlage der Gemeinde Selswörth.
Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Herrn Horst Ollerbacher.

Nachricht aus dem Sommerloch

Selswörth

Durch die tragischen Ereignisse am vergangenen Wochenende auf Borkum sind andere Sommerloch-Nachrichten in den Hintergrund gedrängt worden. So fand in der kleinen fränkischen Gemeinde Selswörth am vergangenen Sonntag die feierliche Einweihung einer neuen Antennenanlage statt. Bürgermeister Hans Hubert Rosenfels und der Erdstrahlen-Beauftragte der Gemeinde, Horst Ollerbacher, durchschnitten gemeinsam ein rotes Band und nahmen, unter großer Anteilnahme der Bürger und Bürgerinnen, die Anlage in Betrieb. Nach einem von Ollerbacher entwickelten Konzept wird künftig auf einer gemeindeeigenen Wiese die Antennenanlage rund um die Uhr im Betrieb sein. In seiner Eröffnungsrede erklärte Ollerbacher die Funktionsweise der Anlage, die er, wie er mehrfach betonte, nach neuesten umwelttechnischen Standards konstruiert hat. Die Gemeinde Selswörth ist in den vergangenen Jahren mehrfach von schweren Erdstrahlen-Eruptionen heimgesucht worden. Der Erdstrahlen-Beauftragte Ollerbacher entdeckte in historischen Aufzeichnungen aus dem Mittelalter die damals sehr gebräuchliche Drei-Jungfrauen-Methode. Basierend auf den theoretischen Erkenntnissen aus dem Mittelalter, entwarf Ollerbacher eine moderne Antennenanlage, die allen praktischen Anforderungen gerecht wird. Drei Jungfrauen werden mit dem Kopf in den Boden gesteckt (ideal ist lockerer Sandboden, der nicht zu humusreich sein sollte) und sammeln die Erdstrahlen in einem Radius von 20 Kilometern auf, unterstützt durch Geräuschintervalle. Die gesammelten Erdstrahlen werden über die Beine der Jungfrauen abgegeben und zerstören sich in der Atmosphäre selbst … „oder verursachen schlimmstenfalls eine kleine Störung im Radioprogramm“, wie Ollerbacher in seiner Rede in einem Nebensatz erwähnte, der ihm ein warmes und herzhaftes Lachen seiner Mitbürger und Mitbürgerinnen einbrachte. Bürgermeister Hans Hubert Rosenfels betonte in einem kurzen Grußwort noch einmal, wie wichtig und notwendig diese Antennenanlage für die Gemeinde sei: „Wir, wir Selswörther, wir machen es allen vor … und nun sind wir die erste erdstrahlenfreie Gemeinde in unserem schönen Frankenland.“  Zum Abschluss der sehr schönen Veranstaltung brandete noch einmal Beifall auf, als die Beine der Jungfrauen zappelten.

dm

31. Juli 2013

30. Juli 2013 § 8 Kommentare

Illustration: Dieter Motzel

Illustration: Dieter Motzel

Dusche

30. Juli 2013 § 17 Kommentare

Dieter Motzel - Dusche, 2012, Deckfarben auf Papier

Dieter Motzel – Dusche, 2012, Deckfarben auf Papier

30. Juli 2013

29. Juli 2013 § 6 Kommentare

Illustration: Dieter Motzel

Illustration: Dieter Motzel

Nachricht aus dem Sommerloch

29. Juli 2013 § 14 Kommentare

Dokumentarische Abbildung nach Augenzeugenberichten: Dieter Motzel

Dokumentarische Abbildung nach Augenzeugenberichten: Dieter Motzel

Nachricht aus dem Sommerloch

Borkum

In der Nacht zum Sonntag entdeckten vier Studenten im Alter zwischen 24 und 27 Jahren bei einem nächtlichen Strandspaziergang auf Borkum ein hilfloses Sommerloch. Offensichtlich lag es schon seit Stunden dort, und die Polizei schließt nicht aus, dass es einem Fischkutter auf offener See ins Fangnetz geriet und anschließend als unliebsamer Beifang über Bord geworfen wurde. Wie genau es an den Strand kam, wird noch durch die Auswertung von Strömungskarten untersucht. Die Identität und Herkunft des Sommerlochs liegt noch im Dunkeln. Allerdings gibt es auch andere Spuren, die zur Zeit von der örtlichen Polizei verfolgt werden. So wurde offenbar nur wenige hundert Meter von der Fundstelle entfernt eine männliche Person entdeckt, die bis zur Hüfte im Sand eingegraben war. Bei der Ankunft der Rettungskräfte beschwerte sie sich lautstark darüber, dass sein Handtelefon keine Wählscheibe habe und es ihm so unmöglich gewesen sei, in Verbindung mit den örtlichen Behörden zu treten. Nähere Auskünfte über seine Person verweigerte der rabiate Mann. Laut Polizei ist nichts über ihn bekannt, man sei aber guter Dinge, in den nächsten Tagen mehr in Erfahrung zu bringen. Die Person hat einen ausgeprägten Oberlippenbartwuchs und ist mit einem kleinkarierten Anzug bekleidet. Wer Angaben über die Person machen kann, wird gebeten, sich mit seiner örtlichen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Noch ist unklar, ob beide Fälle in einem direkten Zusammenhang stehen. Die vier Studenten befinden sich zur Zeit in psychologischer Betreuung.

dm

29. Juli 2013

28. Juli 2013 § 4 Kommentare

Illustration: Dieter Motzel

Illustration: Dieter Motzel

Wo bin ich?

Du siehst dir momentan die Archive für Juli, 2013 auf haushundhirschblog an.