8. Oktober 2013

7. Oktober 2013 § 7 Kommentare

Illustration: Dieter Motzel

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§ 7 Antworten auf 8. Oktober 2013

  • … Als er strandete war alles dunkel, um ihn herum. Da hörte er eine Stimme. „Es werde Licht.“ Und Gott schied das Licht von der Dunkelheit und nannte die Dunkelheit „Nacht“ und „Tag“ das Licht. Und es wurde Morgen und es wurde Abend, der erste Tag verging. Doch an dieser Stelle passierte nichts mehr. Bis er merkte, dass er die Worte gesprochen hatte und nun voll und ganz sich selbst überlassen war. Außerdem – War es überhaupt so dunkel? Manchmal schien es, als blende ihn bloß das allzu helle Licht.

    • Es werde Licht, sprach der Filmvorführer im Kino, und es ist tatsächlich ein unangenehmer Moment, wenn der Film vorbei ist. Wieder in die Realität entlassen, ist es natürlich sehr schwierig, plötzlich sich selbst überlassen zu sein. Den Unbedarften kann es dann schnell passieren, dass ein allzu helles Licht sie in die Verzweiflung treibt. Der Realist würde einfach empfehlen: Runter von der Fahrbahn, und lieber auf dem Gehweg nach Hause gehen. Es ist einfach sicherer!

      • … Tatsächlich war er auch ein rigoroser Realist. Aber wenn es darauf ankam – und jetzt kam es darauf an – wusste er nicht mehr wo sich der Gehweg befand. Allerdings blieb die zunächst erwartete Verzweiflung aus. So starrte er weiter auf das Licht. „Wie sich wohl eine Motte fühlen würde, wenn sie Ich wäre?“

  • Das Licht am Ende des Tunnels ist doch immer wieder der Blues in seiner schönsten Form: Eine Gitarre.

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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