17. November 2013

16. November 2013 § 6 Kommentare

Illustration: Dieter Motzel

Illustration: Dieter Motzel

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§ 6 Antworten auf 17. November 2013

  • puzzleblume sagt:

    Verlegenheits-Erröten oder Zornrot – die eine Gesichtshälfte zeigt nicht dasselbe wie die andere..

    • Wie wichtig die Farbe doch für Assoziationen zu sein scheint. Für mich war es weder Erröten aus einer Verlegenheit heraus, noch eine Zornesröte, die der Frau ins Gesicht steigt. Es könnte ja durchaus profaner sein. Eine Engländerin mit einem gewaltigen Sonnenbrand am zweiten Tag ihres ersten Mittelmeer-Urlaubs auf Kreta 🙂 Der Blick, ja, der könnte zwischen Lachen und Weinen angesiedelt sein … ein leichtes Zittern der Lippen zeigt auch diese Unentschlossenheit.

  • Seltsam. Erst schien mir dies der Blick einer Liebenden. Dann las ich den Kommentar von Puzzleblume und mir wurde die andere Seite deutlich: Beides zusammen gesehen – zusammensehen, das ist es überhaupt ! – scheint mir es mir ein – wenn auch mühsam – verzeihender Blick.
    Spannend. Mir gefallen diese Aquarell-Portraits sehr gut. Handelt es sich um Darstellungen von Personen oder um Ihre inneren Bilder?
    Liebe Grüße
    Björg

    • Es ist sehr schwierig, einen Blick konkret deuten zu wollen, oder auch die Mimik eines isolierten Gesichtes. Leichter gelingt es natürlich dann, wenn man eine entsprechende Szene des erdachten Umfeldes zu Hilfe nimmt. Der Blick einer Liebenden, setzt ein Gegenüber voraus, dem dieser Blick gilt. Sonst könnte es genauso gut der Blick einer enttäuschten Ehefrau sein, die nun genüsslich den Moment erwartet, in dem der Ehemann das Haus betritt, um ihn mit der Bratpfanne zu malträtieren. Es ist nicht immer alles möglich, aber meist kann vieles möglich sein.
      Vielen Dank für’s Gefallen! Bei den Bildern handelt es sich so gut wie nie um konkrete Personen, das Gesicht entwickelt sich erst auf dem Papier.
      Liebe Grüße auch von uns!
      dm

  • Es sind die übernächtigten Augen einer langen Koalitionsdiskussion ohne wirkliches Ergebnis. Aber die Hoffnung stirbt ja immer zuletzt & die Ergebnisse sind dazu da, skeptischen Blickes betrachtet zu werden.

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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