Sommerloch-Stories 2014, Teil11

15. August 2014 § 12 Kommentare

Zeichnung: Dieter Motzel

Zeichnung: Dieter Motzel

Sommerloch-Stories 2014, Teil11

Nietzke auf Spur.

Unfassbar, aber wahr! Der gestrige Tag, und damit auch der zehnte Teil unserer Sommerloch-Stories, ist komplett von einem Sommerloch verschluckt worden. Wirklich sehr schade, denn in Teil 10 berichteten wir über Rudolf Lamring, der seit vielen Jahren in den Wäldern Deutschlands unterwegs ist. Immer auf der Suche nach natürlichen Brausevorkommen. Vielleicht wird es uns in den nächsten Tagen noch gelingen, den Artikel zu rekonstruieren. Wir wollen an dieser Stelle aber nicht auf Verlorenes blicken, unser Blick ist nach vorne gerichtet. Auf Nietzke, der immer tiefer in die nordhessischen Wälder eindringt, immer auf der Spur der Sau. An einer gut getarnten Stelle fand er einen Hirsch, der am Boden festgedübelt war. Eine Fälschung, wie eine nähere Untersuchung durch Nietzke ergab. Das Exponat gab in Intervallen ein Röhren und Grollen von sich, das vermutlich der Bevölkerung vorgaukeln soll, sich in einem nahrungsreichen Waldgebiet mit vielen Hirschsorten zu befinden. Man darf wohl davon ausgehen, dass eine findige Obrigkeit keine Mittel scheut, um die Stammesverbände in den Wäldern zu halten. Wir bleiben auf alle Fälle dran!

dm

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§ 12 Antworten auf Sommerloch-Stories 2014, Teil11

  • Sofasophia sagt:

    mein gestriger tag ist auch verschwunden. was das wohl für ein gefrässiges sommerloch war?
    ja, bleibt dran, berichtet weiter!! und wenn ihr euren gestrigen tag findet, fragt ihn bitte, ob er meinen gesehen hat.

  • mickzwo sagt:

    Der erste Teil dieser Schilderung der Vorkommnisse des gestrigen Tages erinnerte mich spontan an etwas. Was das war konnte ich allerdings nicht mehr sagen. Zu laut war der Umgebungslärm. Selbst, wenn man sich ganz still auf den Boden legte und sich auf einen Punkt fokussierte mochte es nicht gelingen, sich zu erinnern. Merkwürdig.

    • Vielleicht war es tatsächlich ein großes Sommerloch, dass quer über der Republik lag und ziemlich viel verschluckte, lieber Mick. Allerdings sehe ich in diesem speziellen Fall auch die Möglichkeit, dass Du in einer Baustelle (die momentan ebenso häufig anzutreffen sind, wie Sommerlöcher) gestolpert bist und neben einem Presslufthammer zum Liegen kamst. Das würde einiges von Deiner Beschreibung erklären;)

      • mickzwo sagt:

        Das mit der Baustelle und dem Presslufthammer klingt in der Tat sehr interessant. Ich werde das – soweit es mein Gedächtnis erlaubt – prüfen. Vielleicht komme ja so auf eine plausible Erklärung 😉

  • Super. Euch auch ein schönes Wochenende. Liebe Grüße Claus

  • wildgans sagt:

    Ein Schrägtier aus der Ordnung der Elchhirschhierarchie hat sich deftig verlaufen, oder?

    • Wer weiß, jedenfalls ist es für uns schwer, es aus der Entfernung zu beurteilen. Die natürliche Main-Grenze hindert uns daran, selbst in den Norden zu reisen, um es in Augenschein zu nehmen.

  • Der Beschiss lauert immer & überall. Aber ich bin mir sicher, dass Nietzke das weiß & damit umgehen kann.

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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