Schwarzes Wasser

30. Juni 2015 § 10 Kommentare

Zeichnung: Dieter Motzel

Zeichnung: Dieter Motzel

Mein Weg zum DADA

29. Juni 2015 § 22 Kommentare

Zeichnung: Dieter Motzel

Zeichnung: Dieter Motzel

Auf meiner beschwerlichen Suche nach DADA stellte sich mir kurz vor Merz ein Schwamm-O-Mat in den Weg. „Schwitter ab“, herrschte ich ihn an. Ruckelzuckel verschwand er.

Mahnmal

25. Juni 2015 § 18 Kommentare

mahnmal1

Zeichnungen: Dieter Motzel

Zeichnungen: Dieter Motzel

Denkmal

24. Juni 2015 § 12 Kommentare

Zeichnung: Dieter Motzel

Zeichnung: Dieter Motzel

Monument

23. Juni 2015 § 7 Kommentare

Zeichnung: Dieter Motzel

Zeichnung: Dieter Motzel

Grauer Tag

22. Juni 2015 § 20 Kommentare

Zeichnung: Dieter Motzel

Zeichnung: Dieter Motzel

Mein Beitrag zur Rettung der Welt

19. Juni 2015 § 24 Kommentare

Zeichnung: Dieter Motzel

Zeichnung: Dieter Motzel

Mein Beitrag zur Rettung der Welt

Ab und an bekomme ich Ärger mit meinem Gewissen, es packt mich an den Ohren und schüttelt mich kräftig durch. Da es ja mein Gewissen ist, bin ich mir sicher, dass es das Ganze nicht so ernst meint, aber manchmal werde ich dadurch auch wachgerüttelt und fühle mich ganz besonders motiviert. In den allermeisten Fällen geht es mir darum, endlich einen sinnvollen Beitrag zu leisten, um die Welt ein Stückchen lebenswerter zu machen. Als Person, der das Prokrastinieren leicht von der Hand geht, tue ich mich damit ein wenig schwer, und naturgemäß denke ich mir dann: “Ok, das reicht morgen auch noch, oder übermorgen“. Mit dieser Denkweise ist die Welt natürlich nicht zu retten, und mir ist auch klar, dass in Zukunft von mir kein nachhaltiges Konzept zu erwarten ist. Tröstlich ist für mich der Gedanke, dass es dennoch erstaunliche viele Grübler und Querdenker in Deutschland gibt, die mit ihren Ideen die Welt ein Stück weit vom Abgrund wegrollen. In den heimischen Bastelstuben wird Abend für Abend hart gearbeitet. Im „Land-der-Erfinder.de“ geben sie Einblicke in diese Arbeit, wohlwissend, dass die Rettung der Welt vor der eigenen Haustür beginnt und nicht an deren anderem Ende. Apropos Haustür, wessen Hand ist noch nicht vor der Türklinke zurückgeschreckt bei dem Gedanken an abertausende Bakterien, Viren und Pilzen, die es sich dort bequem gemacht haben? Während ich, wie viele andere, minutenlang vor der Tür verharre, bevor wir uns überwinden und beherzt zur Klinke greifen, hat ein findiger Kopf schon eine Lösung parat, deren Name alleine schon revolutionär ist: „Tragbarer hygienischer hygiene Türöffner“ (Zitat). Nachdem wir nun die folgenschwere Kontamination mit unbekannten Bakterienstämmen verhindern konnten, sollte uns nichts mehr daran hindern, durch die Tür ins wahre Leben einzutreten. Natürlich mit der richtigen Kleidung. Dem Mann sei der „unsichtbare Hosenhalter für mehr Tragekomfort“ (Zitat) empfohlen, und vielleicht der „Schnapsbinder“: „Eine Krawatte mit der Funktion einer Getränkehalterung. Ermöglicht es einem, ein gepflegtes Aussehen auszustrahlen und zugleich Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen“ (Zitat). Wir Männer klatschen zu diesem Zeitpunkt schon vor Freude in die Hände. Für Frauen mag es ungleich schwerer sein, eine solch große Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Aber auch hier wird an Lösungen gearbeitet, die Frauen einfach gut aussehen lassen. Jedenfalls Frauen, die mit Schweißflecken unter den Armen zu kämpfen haben. Ein “BH – mit eingearbeiteten Ärmeln“ (Zitat) verspricht hier Schutz gegen hässliche Schweißränder. Nachdem nun alle eine gute Figur abgeben, ist es an der Zeit sich um den „Holzkohlegrill mit elektrischer Zündung und Drehzahl geregeltem Lüfter“ (Zitat) zu versammeln, oder wahlweise am „Tisch mit eingelassener Alu-Felge“ (Zitat). Jetzt darf man sich gerne dem Spaß überlassen. Ein schönes Spiel lädt dazu ein: “Getränke öffenen mittels Zunge! Getränke mit der Zunge öffnen! Ein Partyspiel das schmeckt und Spaß macht und auch als Wettbewerb verstanden werden kann. Den Lustfaktor – das Statement Zunge freizügig zu präsentieren, trifft absolut den Puls der Zeit!“ (Zitat). Wer das jetzt nicht verstanden hat, macht nichts, es wird sicher schon irgendwo an einer Lösung gearbeitet. Derart angestoßen, habe ich mir doch noch etwas ausgedacht, um meinen Beitrag zur Rettung der Welt leisten zu können. Ich denke, eine Halterung für wütende Männer könnte das Leben nachhaltig verbessern.

dm

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