Der Wilde Westen kennt kein Erbarmen und der Indianer keinen Schmerz

7. Dezember 2015 § 19 Kommentare

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Alle Zeichnungen: Dieter Motzel

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§ 19 Antworten auf Der Wilde Westen kennt kein Erbarmen und der Indianer keinen Schmerz

  • Sie kennen den alten Indianerschmerztanz:

    „Haut der mit seinem Thomahacke
    in mein Indianersacke…
    Auh duad des weh, Auh duad des weh“

    Wie gesagt für den Inhalt kann ich nix,
    er wurde mir von „Der, der wo immer jammert“ so überliefert.
    Für das geneigte Publikum wurde der Idiom etwas geglättet

  • Wunderbar! Und da mir fällt ein, das wir das als Kinder ja immer gespielt haben: Cowboy und Indianer. Liebe Grüße

    • Das war zweifellos eines meiner Lieblingsspiele in Karl May geprägter Kindheit. Dieses Spiel war wohl ausschließlich unserer Generation vorbehalten;)
      Vielen Dank, Juergen, und liebe Grüße zurück

  • Ja. Ich konnte nie zwischen der Idiom und das Idiom unterscheiden, darum war ich immer der Indianer (durfte mich angleichen, bekam aber immer Kloppe) 😉

  • Ulli sagt:

    nein, kennt er nicht, der Westen, das Erbarmen und was dabei herauskommt, sehen wir ja … und die Indianer … das ist eine andere erbarmungslose Geschichte

  • Das ist ja eine illustre Kommentargesellschaft. In meiner Kindheit war ich das einzige Mädchen beim Cowboy und Indianer spielen. Immerhin manchmal habe ich das Gerangel gewonnen und durfte auch Winnetou sein, aber jetzt verstehe ich zum erstenmal, warum die Nscho-Tschi- Rolle doch die richtige war. Das mit dem Schmerztanz beherrsche ich beim besten Willen nicht.

    Die Zeichnungen sind toll, entstehen daraus Geschichten?

  • mickzwo sagt:

    Vielleicht ist ja auch alles nur ein Missvertändnis und der alte Mythos basiert auf einem – kleinen aber dafür umso grandioseren – Übersetzungsfehler: statt Der Wilde Westen kennt kein Erbarmen und der Indianer keinen Schmerz müsste es nach neueren Studien lauten Die Wilde Welt kennt kein Erbarmen und der Indianer hat einen anderen Zugang zum Schmerz.
    Diese Hypothese bedarf ob der ihm innewohnenden Sprengkraft der genauen Analyse, ich weiß! Aber (!) ich halte dies durchaus für gangbar.

    ( Die Sequenz einen anderen ließe sich durchaus auch mit einen neuen übersetzen.)

    • In schwierigen Zeiten ist Sprengkraft in jeder These zu vermuten, man kann nie vorsichtig genug sein. Allerdings, lieber Mick, muss ich mich auch darüber wundern, dass Du Dich, als geschätzter und aufgeklärter Zeitgenosse, auf eine neue Studie berufst, ohne auf die Geldgeber der Studie hinzuweisen. Grundsätzlich halte ich Studien nur für überzeugend, wenn ich sie selbst geschrieben, bzw. finanziert (letzteres kommt allerdings so gut wie nicht vor) habe. Aber trotzdem: vielen Dank für Deinen eindrücklichen Hinweis, auch wenn er völlig absurderweise nahelegt, dass ich mich irren könnte!:)

      • mickzwo sagt:

        So etwas absurdes würde ich Dir niemals unterstellen. Niemals ! Und da gebe ich sogar mein großes Indianerehrenwort drauf. Das große, aber hallo?
        Jedoch als Ergänzung zu Deinen Überlegungen sei Dir die folgende Studie, deren Urbeberschaft zwar im Dunkeln der ostwestfälischen Wälder liegt aber die nichts destotrotz vorhanden ist, genannt: https://allesmitlinks.wordpress.com/2012/10/27/little-big-man/

        Liebe Grüße, mick.

      • Ok, großes Indianerehrenwort wird akzeptiert;)
        Danke für den Link. Hab den Film schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen, würde sich sicher noch immer lohnen.

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